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__## BRODY'S PLAN
 
» Es sollte ein ganz normaler Tag werden, eben solch einer wie es die junge Eden Bateman schon gewohnt war. Seit fast ganzen sieben Monaten nun trug sie ein Lebewesen in sich, einen kleinen Menschen und auch wenn sie es noch nicht ganz begreifen konnte, in weniger als zwei Monaten würde sie Mutter werden. Dieses Wort „Mutter“ war nicht gerade eines der welchen, die Eden vor einigen Monaten gerne hörte. Vielleicht lag es daran, dass sie selbst nie wirklich eine Mutter hatte. Sie hatte nie jemanden in der Familie, dem sie sich nahe fühlte und dem sie vertrauen konnte. Stets waren ihre Eltern auf irgendwelchen unehrlichen Charity- Events als Gäste geladen, spielten die perfekte Familie vor den Kameras der Medien und zogen immer die Kreditkarte um Konflikte schnellstens aus der Welt zu schaffen. Aber genau so etwas wollte sie bei ihrem eigenen Kind vermeiden. Sie wollte eine tolle Mutter sein, eine Mutter, die ihr Kind über alles liebte und die alles dafür tun würde, damit es ihrem kleinen Sonnenschein an nichts fehlte.
Genau mit diesen Vorsätzen zog sie sich ihren beigefarbenen Parka in Übergröße an und schlüpfte in die ausgelatschten Turnschuhe, bevor sie die Haustürschlüssel griff, den Tür öffnete und das Haus verließ, nichts ahnend was draußen passieren würde.

» Voller Konzentration schaute James Brody seinen Tänzern in der Tanzschule zu, wie sie zu einem wohlbekannten Sound ihre Choreographie vorführten. Er hatte das wohl strengste Auge in diesem Beruf, denn jeder noch so kleinste Move musste vollkommen perfekt ausgeführt werden. Und so ließ er auch keine Gelegenheit aus um seine Verbesserungsvorschläge anzubringen. Er wusste selbst, wie er seiner Crew teilweise auf die Nerven ging, doch es war sein Job und sein Anliegen, dass alles einwandfrei aussah. Doch dieses Mal schien wirklich alles perfekt zu sein: Sogar sein Problemkind in der vorletzten Reihe erbrachte ihre Bewegungen sauber und erstaunlich gut, so dass er gar nicht anders konnte als lächeln. Er hatte es wirklich geschafft seine Mittänzer zu einer ansehbaren Truppe zu meistern und dies machte ihn unglaublich stolz. Als die Musik stoppte und die Tänzer ihren letzten Tanzschritt machten, fing er erstaunt an zu klatschen und rief ihnen ein großes Lob zu, bevor er dann in die erfreuten Gesichter blickte.
Während er dies tat, begann der wohlbekannte Klingelton seines Handys laut zu ertönen und überrascht zückte er es aus seiner Tasche. Wer zum Teufel rief ihn denn nun in der Arbeitszeit an? Es wussten doch alle, dass er nun nicht gestört werden wollte. Aber die Nummer auf das Display kannte er nicht. Fragend ging er mit seinem Namen ran und erfuhr etwas unglaublich schockierendes.

» Noch nie hatte er so viel riskiert und war mit dem Dreifachen der eigentlich erlaubten Geschwindigkeit durch die Stadt gerast. Aber hatte auch keine andere Wahl gehabt, stand ihm doch seine Angst vollkommen erkennbar im Gesicht. Das Krankenhaus war sein Ziel. Er musste zu ihr und dem Baby, er musste unbedingt wissen wie es um die zwei wichtigsten Menschen in seinem Leben stand. Doch die Nachricht trieb ihm die Tränen in die Augen.
schnecke.